Archiv für die Kategorie „Träume“

Gedanken und Glauben

Mittwoch, 18. November 2009

Ich bin eines morgens nach dem Aufstehen ziemlich müde gewesen. Was hab ich also gedacht? “Man ich bin noch sooo müde, das wird ein beschissener Arbeitstag” naja und so kam es dann auch! Ich war lustlos, antriebslos und habe oft auf die Uhr geschaut. Ende vom Lied war, dass ich früher als gedacht heim gegangen bin.

Was war nun die Ursache? Die Müdigkeit oder die Gedanken? Ich sage die Gedanken!

Es war viel öfter so, dass ich Gedanken wie “XY muss ich heute unbedingt fertig bekommen” hatte und weil ich genau das auch wirklich wollte, war es dann auch kein Problem, weit über die normale Arbeitszeit hinaus zu gehen.

Anderes Beispiel ist der epische Kampf zwischen mir und dem Fitness Center. Früher hatte ich immer den Glaubenssatz “Oh man, die Woche ist schon wieder fast rum, ich müsste ja hin, aber ich will ja gar nicht” und man sucht ausreden, auch heute nicht hin zu gehen. In letzter Zeit ist es anders: Ich stelle fest, meistens morgens, dass ich mal wieder hin müsste und sowie ich das beschlossen habe, steht nur noch mein innerer Schweinehund im weg.

Der Trick ist nun, dass ich mich (relativ grundlos) über den Tag verteilt aufs Fitness freue. Das verändert die Grundeinstellung dazu so ungemein, dass ich abends einfach gehe! Ich denke nicht noch mal darüber nach, suche keine Ausreden.

Ich habe von meinen Erfahrungen hierzu schon oft im direkten Gespräch berichtet und stoße oft auf eine abwehrende Haltung und natürlich kann ich mir vorstellen so lange ich will, dass ich im Lotto gewinne oder ein Superheld bin. Es wird nicht passieren und die Physik lässt sich nicht austricksen.

Wenn man aber fest an den Erfolg glaubt, dann geht das ins Unterbewusstsein über, welches dann mithilft, den Erfolg herbei zu führen. Manchmal ändert sich die Stimmlage, man wählt ein Wort anders, oder vermittelt andere Körpersprache.

Bisher konnte ich gute Erfolge im Kampf gegen meinen inneren Schweinehund oder innere Ängste und Barrieren erzielen und hier und da auch in menschlicher Interaktion.

Also ehrlich, wenn du diesen langen Beitrag bis zum letzten Absatz liest, dann kann ich dir nur noch sagen, versuche es selbst und berichte dann hier in den Kommentaren!

Was kommt nach dem Bachelor?

Freitag, 11. April 2008

Ich habe zusammen mit meinen Kommilitonen hier aus Bielefeld mal etwas überlegt, wie es nach dem Bachelor weitergehen könnte. Die erste Frage ist, will ich einen Master machen? Wenn ja, wie will ich den Master machen? Eventuell noch wann?

Ich kann diese Fragen für mich nicht ins letzte Detail beantworten. Ich habe Statistiken für Einstiegsgehälter gesehen und da kann man rauslesen, dass man als Master mit einer Chance von 70% genauso viel bekommt wie als Bachelor; mit einer Chance von 20% erhält man zwischen 5 und 10% mehr. Das Rechtfertigt aus meiner Sicht nicht unbedingt den Master. Die Frage, auf die man leider keine wirkliche Antwort geben kann, ist: Kommt in 10 Jahren ein Jobangebot herein geflattert, welches den Master zwingend benötigt?

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Für den Master spricht allerdings auch einiges. Wenn ich ihn jetzt mache, so bin ich anschließend definitiv auf der sicheren Seite.

Hat man sich für den Master entschieden, muss man nur noch entscheiden, wie man ihn machen will. Das normale Direktstudium hat nur einen – aber entscheidenden – Nachteil: Kein Geld! Wenn man erstmal einige Jahre Geld verdient hat, ist es einfach kein gutes Gefühl, wieder von den Eltern und/oder Bafög abhängig zu sein.

Den berufsbegleitenden Master kann ich auch schnell ausschließen, denn es gibt dort fast nur den MBA als Auswahl und ich frage mich auch, ob die vermittelten Inhalte mit dem Direktstudium mithalten können.

Bleibt für mich fast nur ein Weg, den ich mir überlegt habe. Den Master im Direktstudium zusammen mit einer Werksstudentenstelle. Ich stell mir das so vor, dass ich auf Basis einer 20h-Woche neben dem Studium arbeiten kann. Natürlich kann ich keine festen Arbeitszeiten einhalten, das verhindert der Stundenplan. Schön wäre auch, wenn man zumindest teilweise auch von zu Hause arbeiten könnte, denn ich mag es nicht, wenn man durch Pendeln so viel Zeit verliert. So kann man, ein Notebook vorausgesetzt, vielleicht auch zwischendurch die ein oder andere Stunde was machen. Ob ich einen passenden Arbeitgeber finde, der mir diese Chance gibt?

Ich würde mich durchaus über Kritik freuen. Habt ihr andere Ideen? Meinungen? Was stellt ihr euch vor?

Wunsch: Energieoptionen mit "Bedingungen"

Dienstag, 27. November 2007

Ich stelle immer wieder fest, dass ich gerne ein Energiemanagement in Vista sehen würde, was die Situation erkennt und dann danach handelt.

Folgendes Beispiel (alles der selbe PC):

  • Ich drücke Windows+L um den PC zu sperren und verlassen den Arbeitsplatz. Hier sollte schon nach einer Minute sich der Bildschirm abschalten, um möglichst energiesparend zu sein.
  • Ich habe auf den Beamer umgeschaltet, der Film ist schon zu Ende. Ich reagiere nicht sofort und er macht den "Bildschirm" aus, was der Beamer durch eine helles, blaue Fläche zeigt. Nervig! Hier wünsch ich mir, dass er gar keine Energiesparmaßnahmen ergreift.
  • Wenn ich normal am PC sitze und arbeite, geht nach 10 Minuten der Schoner an und nach 15 Minuten der Bildschirm aus. Ich benutze den Schoner nur als "Vorwarnung" für das Abschalten. So schaltet sich der Monitor nur aus, wenn ich es so will, andernfalls kann ich schnell die Maus antippen.

Wie bringe ich das nun meinem PC bei?